Kommentar

von Oliver Wolff – Landsberger Tagblatt vom 15.06.2022

Trend bereitet Sorgen:  Geringe Auslastung bei der landsberger bühne

Publikum fehlt: Die Vorstellungen der landsberger buhne sind anders als noch vor Corona bei Weitem nicht ausverkauft. Dieser Trend ist besorgniserregend. Ein Kommentar.

Viele Künstlerinnen und Künstler tun sich schwer, nach zwei Jahren Corona­ Pandemie wieder Fuß zu fassen. Das öffentliche Interesse, besonders fürs Theater, scheint nicht mehr so groß zu sein. Dabei spielt es keine Rolle, ob Amateure oder Profis: Die Zuschauerzahlen sind durchwachsen, von ausverkauften Häusern können viele nur träumen.

„Dinnerparty“ von Neil Simon: Neustart  nach Corona denkbar ungünstig

Der Zeitpunkt für einen Neustart der landsberger bühne war denkbar ungünstig. Die sommerlichen Temperaturen laden nicht unbedingt zu

einem Theaterabend ein, vor allem nicht, wenn ein Stück, das von Eheproblemen handelt, auf dem Programm steht. Und dann sind derzeit immer noch Pfingstferien. Das Ensemble kann für das   schlechte Timing nichts, denn es hat vom Landsberger Stadttheater nur diesen Slot zuwiesen bekommen. Die geringen Zuschauerzahlen sind kaum damit zu begründen, dass die Landsbergerinnen und Landsberger mit derartigen Kulturveranstaltungen nichts mehr anfangen können.

Es liegt an den Landsbergerinnen und  Landsbergern

Der Trend ist trotzdem besorgniserregend. In Landsberg gibt es einen ambitionierten Theaterverein, den sich vergleichbare Städte wünschen würden. Dieser ist auf Einnahmen angewiesen. Wenn die ausbleiben, kann sich der Verein den Spielbetrieb auf Dauer nicht mehr leisten. Es liegt an den       Landsbergerinnen und Landsbergern.

Also geht ins Theater!

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